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Freizeit/Erholung > Wandern |
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Der Fernwanderweg Odenwald - Vogesen |
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Eine der bekanntesten Wanderwege-Markierungen, mittels derer der Odenwaldklub seit Jahrzehnten unser Mittelgebirge den heimischen wie auch den fremden Wanderern erschließt, war stets der waagrechte rote Balken. Ehemals führte er von Darmstadt mitten durch Nieder-Ramstadt. Die rote Markierung führte die Wanderer auf historischen Pfaden über der Modaubrücke in der Dornwegshöhstraße die Münstergasse hinauf zur Hollert mit der schönen Aussicht über das Mühltal und ins rheinhessische Hügelland, schließlich weiter über den Breiten Stein nach Nieder-Modau. |
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Der Wanderweg durch die verkehrsreichen Nieder-Ramstädter Straßen wurde später verlegt in die ruhigeren Wohnstraßen auf dem Lohberg und durch den Lohwald. |
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Um die Jahrtausendwende setzte der Odenwaldklub seine „Projekt 2000“ um und änderte Wanderwegetrassen, wodurch die verbreiteten Wanderwegekarten Makulatur wurden. Vielfach waren Wanderer anzutreffen, die nach ihrer (plötzlich veralteten Karte) etwa an der Papiermühle nach der roten Raute den Weg zum Frankenstein suchten ohne zu wissen, daß dorthin jetzt der rote Balken lenkt. |
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Seine Trasse erreicht von Darmstadt über den Ludwigsweg das Mühltaler Gemeindegebiet, wenn sie die Lochschneise kreuzt. Wer erwartet, von hier weiterhin den bequemen Ludwigsweg vorbei am Walthersteich und das Ludwigsbrünnchen bis zum Mathildentempel gehen zu können, hat sich getäuscht. Aus unersichtlichen Gründen verweist die rote Markierung ins seitliche Gebüsch, durch das es parallel des breiten Weges über Stock und Stein zum Mathildentempel geht. |
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Am Waldrand entlang mit stellenweiser Aussicht über den Rhein erreicht man den Papiermüllerweg, der hinunter zur Papiermühle führt. Von hier waren die Wegemarkierer geschickter: Auf der Rückseite der früheren Mühlen in den engen Tälern von Modau und Mordach ist es ein Gang durch interessante Natur, Landschaft und Geschichte. |
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Jenseits des Mordachbaches und der Landesstraße schlängelt sich der markierte Weg über den Herrenweg, zweimal die Himmelsleiter kreuzend, hinauf zur Burg Frankenstein, nach der er bald Mühltaler Gemeindegebiet zunächst in Richtung Felsenmeer verläßt und – mehr als ein Sonntagsausflug - zum Wandern bis in die elsässischen Vogesen auffordert. |
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