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Frankenstein Freizeit Gemeinschaft Geografie Geschichte Mühlen Sehenswert |
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Die heimatkundliche Seite > Lexikon |
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Ein kleines Mühltal-Lexikon |
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Aff, Johannes † |
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Verdienstvoller Einwohner in Trautheim, Begründer der Baugenossenschaft Wildnis. Mehr: |
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Alte Burg, Altes Schloß |
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Ín Nieder-Beerbach erhaltene Reste früher Wohn- und Befestigungsanlagen derer von Berebach, vermutlich Vorgänger-Einrichungen der späteren Burg Frankenstein. |
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Asbest |
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Asbest (griechisch asbestos etwa: unzerstörbar, unvergänglich, unauslöschlich) ist ein Sammelbegriff für natürlich vorkommende faserförmige mineralische Silikatmaterialien. |
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Asbest kommt in den Gesteinen in unserem Teil des Odenwaldes häufig vor. In Nieder-Beerbach sind vor dem Kriege Versuche unternommen worden, das Mineral wirtschaftlich abzubauen. Die Hoffnungen („Asbestwalzer“) auf wirtschaftliche Erfolge bestätigten sich nicht. |
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Beim Bau des Lohbergtunnels verursachten unerwartete Asbestvorkommen unter Tage erhebliche Mehrkosten und Bauverzögerungen, vor allem durch Schutzmaßnahmen für die beteiligten Bauarbeiter. |
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Altrhein |
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Die Modau mündet in Stockstadt in den Rhein. In Pfungstadt wird aus Gründen des Hochwasserschutzes aber ein Großteil des Modauwassers abgeschlagen, das dann als künstlicher „Sandbach“ ebenfalls bei Stockstadt in den Rhein mündet. |
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Bauersbuckel |
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Der obere, westliche, sehr steile Teil der Schulstraße in Nieder-Ramstadt. Genannt nach einem früheren Anwohner. Ortsunkundige verwechseln den Bauersbuckel gelegentlich mit dem Schulberg oder Schulbuckel, weil der Bauersbuckel seit 1956 zur Pfaffenbergschule führt. Der richtige Schulberg ist der nördliche Teil der Pfaffengasse, steil hinauf zur Kirchstraße. Der Schulberg führt zum ältesten Schulhaus des Kirchspiels mit der Hausnummer 3. |
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Beerbach |
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Der Oberlauf der Mordach, die am Kühlen Grund in die Modau mündet. Wo das muntere Bächlein die Gemarkung Nieder-Ramstadt erreicht, ändert es seinen Namen in Mordach |
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Beganie |
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Ehem. Fabrik für Kunststofftechnik in Nieder-Ramstadt |
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Bieberwoog |
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Bopp, Heinrich † |
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Erbauer des ersten Wohnhauses in Trautheim |
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Bormuth, Heinz † |
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Bekannter Heimatforscher aus Nieder-Ramstadt. Autor von mehr als 200 Schriften über geschichtliche Themen des Odenwaldes. |
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Boschel |
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So sagen alle, die es kennen, zu dem Hang südlich der Schabeck, der zur Mordach hin abfällt. In Schriftdeutsch heißt es Bonstal. Die Boschel-Grillhütte steht einen guten Kilometer nördlich davon. |
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Bullrich, Friedrich Wilhelm † |
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Gutsherr auf dem Dippelshof bei Traisa, den er zu einer Jugendstil-Sehenswürdigkeit ausbaut. |
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Dehnert, Karl † |
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Bekannter Heimatgeschichtler und -forscher aus Traisa. Mehr: |
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Dippel, Johann Conrad † |
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Johann Conrad Dippel alias Christianus Democritus, 1673 – 1734. Zu seiner Zeit weltberühmter Theologe, berühmter Doktor der Medizin und Alchemist - im Zeitalter des Pietismus gehörte er zu den führenden Geistern ganz Deutschlands und wirkte bahnbrechend für die Aufklärung. Stammt aus einer Nieder-Beerbacher, dann Nieder-Ramstädter Pfarrerfamilie. |
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Dippel, Johann Albert † |
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Johann Albert Dippel, Bruder von Johann Conrad, baute 1710 den Obertraisaer Hof wieder auf, der seit 1635 wüst lag. Seit 1783 wird der Obertraisaer Hof auch in amtlichen Karten nach seinem Wiedererbauer „Dippelshof“ genannt. Stammt aus der Nieder-Beerbacher, dann Nieder-Ramstädter Pfarrerfamilie. |
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Drusbach, Drusbrücke |
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Mittelalterl. Name der Modau zwischen Nieder-Ramstadt (Papiermühle) und Eberstadt (Kaisermühlen). Brücke über die Drusbach im Zuge der historischen Fernstraße von der Oberrheinebene durch das Mühltal. Andere Schreibweisen: Druisbach, Trostbach, Trostbrücke. Daß schon die römischen Besatzungstruppen vom Rhein oder von Ladenburg nach Dieburg über die Drusbrücke und durch den Kühlen Grund gezogen wären, haben Generationen hiesiger Schulkinder gelernt. Allein: Es stimmt nicht! |
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Dunkelbach |
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Eselslehen,
Eselsreiten |
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Felsnase |
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Ein unqualifizierter Begriff, erfunden wohl von ortsfremden Straßenbau-Gegnern, für einen ehemaligen unbedeutenden Steinbruch am Kühlen Grund, wo von der Rheinstraße (B 426) die Mühltalstraße nach Eberstadt abzweigt. |
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Echte „Felsnasen“ gab es etliche in der Talenge der Modau von der Papiermühle bis zur Neuen Kaisermühle. |
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Die bedeutendste „Felsnase“ bestand in Höhe der Alten Kaisermühle. Sie verengte das Mühltal derart, daß sich nur die Modau in ihrem Lauf talwärts hindurchzwängen konnte. Von Nieder-Ramstadt wie von Eberstadt endete die Straße jeweils vor jener Talenge. Erst 1838-40 wurde diese Felsnase gesprengt, so daß erstmals eine direkte Straßenverbindung zwischen Nieder-Ramstadt und Eberstadt geschaffen werden konnte. |
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Fließgewässer |
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Die Modau ist das einzige Gewässer 2. Ordnung im Gemeindegebiet. Ihrem Einzugsgebiet sind alle anderen Fließgewässer zugewandt. |
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Links der Modau sind das der Griesbach (in den Waschenbach), der Waschenbach und die Mordach (die flußaufwärts ab der Gemarkung Nieder-Beerbach „Beerbach“ heißt). Die Zuflüsse von rechts sind „die“ Mittelbach, der Ohlebach (amtlich: Der Traisaer Bach) und der Stettbach. |
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Flußlauf der Modau |
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Die Modau entspringt auf der Neunkircher Höhe, der höchsten Erhebung im Vorderen Odenwald (605 m), und durchfließt im Modautal die Ortschaften Neunkirchen, Brandau, Hoxhohl, Ernsthofen, Ober-Modau, Nieder-Modau, Ober-Ramstadt, Nieder-Ramstadt. |
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Unterhalb Nieder-Ramstadts verläßt sie am Kühlen Grund den Odenwald und erreicht die Rheinebene. Hier durchfließt sie die Ortslagen von Eberstadt, Pfungstadt, Hahn und Stockstadt. Sie mündet bei Stockstadt in den Rhein (genauer: In den Stockstadt-Erfelder Altrhein. |
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Friedrich, Wilhelm Ludwig † |
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Sproß einer bedeutenden Müllerfamilie. Erforscher der Geschichte Nieder-Ramstadts und des Mühltals. Mehr: |
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Gartenstadt |
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Um die Jahrhundertwende 1900 entstand eine Bewegung zur Förderung des Bauens und Wohnens in und mit der Natur. Es entstanden in Traisa in der Röde und in Nieder-Ramstadt auf dem Lohberg und insbesondere im Gebiet der später „Trautheim“ genannten Siedlung im Landhausstil der damaligen Zeit. Der Verein Gartenstadt Nieder-Ramstadt / Traisa scheiterte mit weiteren Aktivitäten in den Kriegsjahren 1914/18. |
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Gemeinde |
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Mühltal ist eine Gemeinde. Sie hat nicht das Recht, sich „Stadt“ zu nennen. Das wäre freilich ein echter „Titel ohne Mittel“. Mühltal braucht als Gemeinde auf keinerlei weitere „Vorzüge“ zu verzichten, die eine Gemeinde mit „Stadtrechten“ genießt: Es gibt keine! |
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Auch eine Stadt ist eine Gemeinde. |
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Gerling, Wilhelm sen. † |
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Künstler und Verleger, Schöpfer mehrerer Gemälde um den Hof Breitenloh. |
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Gerlach † |
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Bekannte und verdienstvolle Lehrer-“Dynastie“ in Nieder-Beerbach. Ihr privates Wohnhaus diente fast 100 Jahre lang als örtliches Schulhaus. Die Straße „Gerlachshöhe“ ist nach der Familie benannt. |
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Gersprenz |
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Modau und Gersprenz entspringen auf der Neukircher Höhe. |
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Beide münden (scheinbar) auch gemeinsam bei Stockstadt. Allerdings: Die Modau mündet bei Stockstadt am Rhein in den Rhein, die Gersprenz aber bei Stockstadt am Main in den Main. |
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Helfrich, Johann Georg † |
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Wohltäter der Jugend in Nieder-Ramstadt und Waschenbach. |
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Höchste Erhebung |
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Der Langenberg nahe den Magnetsteinen am Frankenstein in der Gemarkung Nieder-Beerbach: 420 m ü.M. ist die höchste Erhebung in den fünf Mühltaler Gemarkungen. |
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Illig, Moritz Friedrich † |
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Angehöriger der berühmten Papiermachersippe. Seine Erfindung revolutioniert die Papierherstellung mittels Harz- oder Massenleimung. |
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Kilian, Georg Wendel † |
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1905 verstorbener Erblasser, von dessen Nachlaß an die Gemeinde Nieder-Ramstadt das aufwendige, 1966 zerstörte Kriegerdenkmal zum Gedenken an den Krieg 1870/71 errichtet wurde. Nach ihm ist die Kilianstraße benannt. |
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Kleukens, Christian Heinrich † |
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Berühmter Schriftkünstler in Trautheim. |
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Kommunen |
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... sind nach dem Wesen des Hessischen „Kommunal“rechtes Gemeinden und Gemeindeverbände. Gemeindeverbände sind im wesentlichen die Landkreise und Zweckverbände. |
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„Kommunen“ als Oberbegriff für Gemeinden und Städte zu verwenden, ist falsch. Der Oberbegriff für Gemeinden und Städte ist einzig „Gemeinden“, denn Städte sind nichts anderes als „Gemeinden, die das (mittellose) Recht haben, sich Stadt zu nennen“. |
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„Der Landkreis und seine Kommunen“ ist zweifach falsch: Dem Landkreis „gehören“ keine Kommunen. Außerdem ist er selbst eine. |
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Krämer, Gustav † |
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Kommunalpolitiker, Landrat und Landtagsabgeordneter aus Traisa. |
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Leyen, von der, Walter † |
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Berühmter Baumeister in Trautheim. |
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Links oder rechts des Flusses |
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Das ist keine modauspezifische Frage! Der Standort eines Objektes wird immer in Fließrichtung beschrieben. Steht man auf der Modaubrücke am Bürgerzentrum, dann steht das Rathaus scheinbar rechts der Modau. Aber nach der alles entscheidenden Fließrichtung steht das Rathaus links. |
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Lohberg |
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Streng genommen führt der Straßentunnel mit Namen Lohbergtunnel nur am Lohberg vorbei. Es durchbohrt nicht den Lohberg, sondern die Steinröhre und die Schmallert. |
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In guter Gesellschaft befanden sich aber die Namensgeber in ihrem Irrtum: Selbst Einheimische vermuten in der Steinröhre einen Teil des Lohberges. Selbst auf manchen Karten werden Lohberg und Steinröhre in einen Topf geworfen und als „Die Lohberge“ bezeichnet, und das schon auf Flurkarten aus dem 19. Jh. |
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Der Lohbergtunnel wurde am 29. Juni 2007 eröffnet. Es ist der längste Straßentunnel in Hessen. |
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Maße |
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1 Malter (154,82 Liter) = 8 Simmer (19,35 Liter) = 24 Molzer / (6,45 Liter) |
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1 Schuh/Fuß (30,68 cm) = 12 Zoll (2,556 cm) |
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1 Reichstaler = 1 ½ fl (Gulden) = 90 Xr (Kreuzer) |
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(aus: Gerd Freiling, 1991, Die Erbacher Mühlordnung) |
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Modautal |
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Die Tallandschaft zwischen der Neunkircher Höhe und dem Kühlen Grund, die von der Modau durchflossen wird. Nach der Talenge zwischen Papiermühle und Kaisermühle verläßt die Modau das Tal und den Odenwald in die Oberrheinebene. |
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Nachbargemeinde Mühltals am Oberlauf der Modau. |
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Mordach |
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a) Der Modau-Nebenfluß aus Ober-Beerbach, der das Beerbach- und das Mordachtal durchfließt und am Kühlen Grund mündet. Er heißt in seinem Oberlauf Beerbach (in den Gemarkungen Nieder-Beerbach und Ober-Beerbach). |
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b) Das Seitental der Modau, das am Kühlen Grund südwärts abzweigt, bis zur Aufweitung ins Beerbachtal, durchflossen vom Mordach-Bach. |
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c) Der Weiler im Mordachtal, soweit er auf Nieder-Ramstädter Gemarkung liegt, amtlich benannt als „Ortsteil In der Mordach“. |
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Mühlburg |
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Alter Name für den Talkessel am Kühlen Grund. Vor dem Ausbau der Straßen nach Eberstadt (1840) sowie der Umgehungsstraße zur Bergstraße (1990) war er bis auf enge Öffnungen der Flußläufe von Modau und Mordach geschlossen und rundum mit Wassermühlen an Modau und Mordach besetzt. |
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Entstanden ist der Begriff aus der Vermutung, an diesem Engpaß historischer Straßen von der Ebene in den Odenwald müsse es Befestigungen zur Beherrschung der Durchfahrt gegeben haben. Mauerfunde bei der Engelsmühle bestärken diese Vermutungen, die aber bisher nicht belegt worden sind. |
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Mühlhaue |
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In der Mühlentechnik der Teil des Mühleisens, der fest mit dem Läuferstein (das ist der obere, drehende Mühlstein) als „Mitnehmer“ verbunden ist und den Mühlstein dreht. |
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Die Mühlhaue ist Symbol der jahrhundertelang bedeutenden Mühlenwirtschaft Bestandteil im Wappen Nieder-Ramstadts. |
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Mühltal |
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Im früheren Sprachgebrauch der Einheimischen war das Mühltal im weiteren Sinne das Modautal in den Ortschaften Ober-Ramstadt, Nieder-Ramstadt und Eberstadt, im engeren Sinne aber die Talenge im Modaudurchbruch etwa von der Papiermühle flußabwärts bis zum Eintritt der Modau in die Rheinebene an der Neuen Kaisermühle unterhalb des Kühlen Grundes. |
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Großzügiger, wenn auch ungenau, wird der Begriff verwendet, der den Teil des Modautales innerhalb der Gemarkung Nieder-Ramstadt mitsamt den Tälern der hier einmündenden Zuflüsse meint. Er war Pate für den Namen der 1977 gebildeten Gemeinde Mühltal. |
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Mushake, Dr. Ernst † |
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Verleger in Trautheim. Mehr: |
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Nachbargemeinden |
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Die Gemarkungsflächen, die Mühltals Gemeindegebiet berühren, gehören zu folgenden Nachbargemeinden: |
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Ober-Ramstadt, Modautal, Seeheim-Jugenheim und Darmstadt |
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Nachbarorte |
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Ortschaften, deren Gemarkungsflächen an das Gemeindegebiet Mühltals angrenzen, sind: |
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Ober-Ramstadt, Nieder-Modau, Ober-Modau, Neutsch, Ober-Beerbach, Seeheim, Malchen, Eberstadt, Bessungen |
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Odenwald |
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Das Mühltal gehört zur nordwestlichsten Landschaft im Odenwald. Sie gehört zum Vorderen Odenwald. Das ist der Teil des Mittelgebirges, der von Eruptivgestein aufgeworfen ist und dessen Landschaftsgestalt überwiegend von Gabbro- und Dioritgestein geprägt wird. Südlich des Vorderen Odenwaldes liegt der Hintere oder Sandstein-Odenwald. Der Odenwaldteil südlich des Neckars heißt der Kleine Odenwald. |
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Ortspläne |
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... imSinne von Stadtplänen gibt es im Deutschen nicht. Einem Stadtplan ist es egal, ob er Straßen in einer Gemeinde mit oder ohne „Stadtrechten“ darstellt. Dagegen gibt es Ortspläne als Begriff im hist. Baurecht. |
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Rämster |
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Nein, das ist nicht die neue Schreibweise für die Rämschter. Nieder-Ramstädter schreiben sich in Mundart seit eh und je gegen alle Orthografie „Rämschter“ |
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Der Rämster spricht sich genauso und hat den Rämschtern vermutlich ihren Namen gegeben, auch den hochdeutschen für beide „Ramstadt“. Der Namensgeber Rämster ist die markante Erhebung östlich von Neutsch. |
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Schenck, Dr. Hans † |
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Künstlerisch und sozial engagierter Einwohner in Trautheim. Mehr: |
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Schilbach,
Johann Heinrich † |
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Schloß |
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Das ehem. Vollmarsche Gut, später Gasthaus Schneider, daher schriftdeutsch „Schneidersches Haus“, regional aber „Schneidershaus“ - abgebrochen um 1972. |
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Schlotter, Eberhard |
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Bekannter Künstler in Trautheim |
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Schulberg |
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Der Schulberg ist der nördliche Teil der Pfaffengasse, steil hinauf zur Kirchstraße. Der Schulberg führt zum ältesten Schulhaus des Kirchspiels mit der Hausnummer 3. Ortsunkundige verwechseln den Schulberg gelegentlich mit dem Bauersbuckel, das ist der obere, westliche, sehr steile Teil der Schulstraße, der seit 1956 zur Pfaffenbergschule führt. in Nieder-Ramstadt. Genannt nach einem früheren Anwohner. |
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Scriba, Dr. Heinrich Eduard † |
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Angehöriger der bekannten Theologen- und Gelehrtenfamilie. Pfarrer zu Nieder-Beerbach, berühmter Heimatforscher. Mehr: |
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Speck |
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Im engeren Sinne ein Brünnchen in der Traisaer Ortsmitte. Mehr darüber hat Hanns Rauch † aufgezeichnet: |
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Stehende Gewässer |
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Alle stehenden Gewässer sind von Menschenhand angelegt worden. Etwa im Uhrzeigersinn sind das der Dippelshofteich, der Vogelteich Traisa, der Wingertsbergteich (im Steinbruch Nieder-Ramstadt), der Vogelteich im Mittelbachtal, der Fischteich in der Steige, der Teich im alten Steinbruch Waschenbach, der Löschteich Frankenhausen, der Teich an der Lindwurmanlage am Frankenstein über Nieder-Beerbach, die Fischteiche in der Mordach, der Walthersteich, der Kirchbergsteich. |
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Tiefste Stelle |
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Am Kühlen Grund in der Gemarkung Nieder-Ramstadt, wo die Modau das Gemeindegebiet (und den Odenwald) verläßt, liegt Mühltal nur knapp 100 m ü.M. |
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Trostbach, Trostbrücke |
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Siehe: Drusbach, Drusbrücke |
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Unter-Beerbach |
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Velte, Hermann sen. und jun. † |
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Bekannte Kirchenmaler-Familie in Trautheim. Mehr: |
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Vollrath, Rudolph † |
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Erbauer des Kurhauses Trautheim, das zum Namensgeber der Siedlung wurde. |
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Prof. Dr. Martin Wagenschein † |
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Eine der bedeutendsten Persönlichkeiten Trautheims war der 1988 verstorbene Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Wagenschein. Der promovierte Physiker war als Pädagoge und Didaktiker wegbereitend in der Entwicklung neuer Unterrichtsinhalte und Lehrmethoden im naturwissenschaftlichen Bereich. Er leistete bedeutende und grundlegende Beiträge zur Theorie des Lehrens und Lernens. Mehr: |
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Waldt, Gustav † |
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Maler und Schriftsteller in Trautheim. |
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Walter,
Philipp † |
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Weed |
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Ehem. Vieh- und Pferdeschwemme in Traisa. Darüber mehr und über die Herkunft des Namens hat Hanns Rauch † festgehalten: |
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Weiler |
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Ein Weiler ist eine Wohnsiedlung, die aus wenigen Gebäuden besteht, also kleiner als ein Dorf, aber größer als ein Gehöft ist. Ein Weiler hat in der Regel keine geschlossene Bebauung und keine Gebäude, die anders als ein Dorf keine zentrale Funktion haben (Kirche, Gasthaus) |
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Diese Definition „Weiler“ trifft auf die Mordach zu, wenn auch die Gemeinde Mühltal dem Weiler die Bezeichnung „Ortsteil“ gegeben hat. |
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Diesen Begriff kennt die Hessische Gemeindeverfassung nicht. Als „Ortsbezirk“ im Sinne des Gesetzes sollte der „Ortsteil“ wohl auch nicht verstanden werden. Anderenfalls hätte die Mordach sogar einen Ortsbeirat einrichten müssen, weil das die Gemeindeordnung so will. |
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Wolfseisen |
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Teil einer mittelalterlichen Wolfsfalle („Wolfsangel“). Wappenfigur der Frankensteiner, deshalb auch des Wappens der ehem. Gemeinde Nieder-Beerbach – und von dort auch aufgenommen in das Gemeindewappen Mühltals. Mehr: |
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Wüstung |
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